Mobilität

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Mobilität und Stadtplanung sind eng miteinander verknüpft. Wir begleiten Beteiligungsprozesse zu Rad- und Fußverkehr, Nahmobilität und ÖPNV-Planung. Wie Menschen unterwegs sind und wie der Straßenraum genutzt wird, bewegt viele Bürger – besonders beim Thema Parken. Deshalb ist es wichtig, die Beteiligung sorgfältig zu planen.

Wir haben langjährige Erfahrung mit einzelnen Vorhaben wie der Einrichtung einer Fahrradstraße, mit Schulmobilitätsplänen und mit größeren Prozessen wie der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplans oder eines Radverkehrskonzepts. Wir arbeiten im Auftrag von Kommunen, oft in Kooperation mit Verkehrsplanungsbüros.

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Ausgewählte Projekte

Podiumsdiskussion zur zukunftsfähigen Mobilität bei der IHK Wiesbaden

IHK Wiesbaden: Veranstaltung „Zukunftsfähige Mobilität“

Wie bleiben Unternehmen, Arbeitsplätze und die Innenstadt gut erreichbar? Bei der Veranstaltung „Zukunftsfähige Mobilität in der Wirtschaftsregion Wiesbaden“ der IHK Wiesbaden am 17. September 2026 diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr über Herausforderungen und neue Ansätze. Der neue Wiesbadener Verkehrsdezernent Marc Dahlen erhielt auf dem Podium aus unterschiedlichen Perspektiven Hinweise darauf, wo Verbesserungsbedarf besteht. Marion Hebding, Geschäftsführerin von ESWE Verkehr, betonte die Bedeutung einer verlässlichen Finanzierung des ÖPNV. Prof. Dr. Christian Grotemeier zeigte auf, dass beim Radverkehr in Wiesbaden noch Luft nach oben ist. IHK-Präsident Jörg Brömer unterstrich, wie wichtig das Zusammenspiel aller Verkehrsträger für die Beschäftigten der Unternehmen ist. Ebenso wichtig seien gute Bedingungen für den Wirtschaftsverkehr.

In drei Workshops ging es um nachhaltige Arbeitswege, die Erreichbarkeit von Einzelhandel und Gastronomie sowie innovative Lieferkonzepte. Ein Ausblick auf das neue Liniennetz, autonomes Fahren und Lieferungen per Drohne rundete das Programm ab.

Moderation der Veranstaltung und der Podiumsdiskussion im Auftrag der IHK Wiesbaden.

Öffentliche Veranstaltung zum Radnetz Mainz

Radnetz Mainz: Vom Netz zu konkreten Verbesserungen

Wie soll das Radnetz in Mainz aussehen und wo braucht es konkrete Verbesserungen? Zwei öffentliche Veranstaltungen begleiteten die Entwicklung des Radnetzes: Bei der ersten standen das Vorhaben und das grobe Netz im Mittelpunkt. Gestartet wurde mit einem inspirierenden Vortag zu Mobilität in Wandel von Michael Adler. Anschließend prüften und kommentieren die Teilnehmenden den ersten Entwurf des Radnetzes des Büros Ramboll. Hier zeigte sich: Das örtliche Know How ist unverzichtbar und am Schluss waren die Pläne voll mit Kommentaren und Ergänzungen. In der zweiten Veranstaltung musste spontan umdisponiert werden, denn für die 300 Interessierten war der Raum zu klein, so dass in zwei Schichten informiert und kommentiert wurde. Und auch hier zeigten sich die Mainzer:innen sehr ortskundig und engagiert.

Mehr zum Radnetz auf der Website der Stadt Mainz →

Konzeption, Moderation, Arbeitsgruppenmoderation und Dokumentation im Auftrag der Stadt Mainz, September 2024 und September 2025.

Ein Kind misst die Gehwegbreite bei der Beteiligung zum Schulmobilitätsplan der Wiesenschule in Ulfen

Schulmobilitätspläne für hessische Schulen

Für mehrere Schulen in Hessen begleite ich gemeinsam mit LK Argus die Erstellung von Schulmobilitätsplänen. Sie sollen es Kindern erleichtern, zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule zu kommen. Zu Beginn erkunden wir gemeinsam mit den Kindern ihre Schulwege. Dabei messen sie zum Beispiel selbst die Gehwegbreiten. Oft stellen wir fest: Es ist einfach zu eng. Zwei Kinder mit Schulranzen können nicht nebeneinander laufen, manchmal ist kaum Platz für ein Kind. Auch fehlen sichere Querungsmöglichkeiten an wichtigen Stellen.

Gemeinsam mit der Schule, der Kommune und weiteren Akteuren entsteht ein Schulmobilitätsplan mit konkreten Maßnahmen. Dazu können die Einrichtung von Zebrastreifen oder die Gründung von Laufgruppen gehören.

Konzeption, Moderation und Dokumentation von Beteiligungsprozessen zur Erstellung von Schulmobilitätsplänen an zahlreichen Schulen in Hessen, unter anderem in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis und Stadt Gelnhausen. Im Auftrag von ivm, seit 2022.